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Alle Kinder einer Reitgruppe werden entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert.
Zu Beginn haben immer zwei Kinder ein Pferd zur Verfügung.
Je nach Alter und Förderbedarf helfen zusätzlich ältere Jugendliche den Kindern mit ihrem Pferd zurechtzukommen.
Um eine optimale Förderung im körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Bereich zu erreichen, setzt sich der Unterricht aus drei Teilen zusammen:

 Das Lernen um das Pferd herum
   Das Lernen am Körper des Pferdes
  Das Lernen auf dem Pferderücken


 

Das Lernen um das Pferd herum
Die Kinder sollen erlernen sich dem Pferd verantwortlich zu fühlen. Sie erfahren, dass und warum

  • das Pferd jeden Tag einen sauberen Stall braucht, um gesund zu bleiben
  • das Pferd regelmäßig Futter braucht
  • Sattel und Trense gepflegt werden müssen
  • Pferde auch miteinander kommunizieren können



 

Das Lernen am Körper des Pferdes
Kinder bauen eine Beziehung zu „ihrem“ Pferd auf, indem sie

  • ihr Pferd mit Händen begrüßen und streicheln
  • ihr Pferd mit Striegel und Bürste putzen
  • einzelne Körperteile am Pferd erkennen lernen
  • Unterschiede im Körperbau und im Verhalten der Pferde erfahren
  • erlernen, ihr Pferd mit und ohne Reiter zu führen



 

Das Lernen auf dem Rücken des Pferdes
Die Kinder entwickeln auf dem Pferd ein Gefühl von Balance.
Sie lernen, frei und unbeschwert auf dem Pferderücken zu sitzen, indem sie

  • an der Longe Gleichgewichtsübungen mit dem Gurt absolvieren
  • mit Gegenständen (Bälle, Tücher etc.) und um Gegenstände (Stangen, Reifen etc.) reiten






 

 

Fühlen sich die Kinder sicher auf dem Pferd, lernen sie mit Sattel zu reiten und werden an das Leicht-Traben herangeführt.

Sobald die kleinen Reiter ihr Pferd im Schritt und Trab lenken können und sicher leicht-Traben, wechseln sie zu den Kinderreitstunden.